So wirst du zum Profi-Ermittler und zur Rätselkönigin
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Du liebst Rätsel, knifflige Spiele und Krimidinner? Klassische Who-Dunit‘s a la Agatha Christie sind genau dein Ding? Du wolltest schon immer mal in die Fußstapfen von Sherlock Holmes treten? Dann hilft dir dieser Artikel dabei, die beste Krimidinnerdetektivin oder -detektiv zu werden. Worauf solltest du bei deiner Ermittlung achten?
1. Das Motiv
Bei einem Krimidinner sind zu Anfang meist alle Teilnehmenden verdächtig. Versuche möglichst schnell herauszufinden, wer von den Anwesenden ein Motiv hatte, die Tat zu begehen. Klassiker sind zum Beispiel: Geiz, Geldnot, Eifersucht und Rache. Aber auch verrücktere oder verwickeltere Motive sind möglich.
Im nächsten Schritt solltest du dann überlegen, welches Motiv auch standhält. Kann es sein, dass die betrogene Ehefrau selbst eine Affäre hatte und ihrem verstorbenen Ehemann für seine Affäre nicht mehr böse war? Oder hatte sich der Streit, der zwischen den beiden Geschäftspartnern losgebrochen war, bereits gelegt? Ist es möglich, dass jemand für 100€ seine Nachbarin umgebracht hat, oder wäre das doch etwas übertrieben? Schaue dir dabei auch die Eigenschaften der Rollen an. Mit welchen Charakteren hast du es hier zu tun?
2. Die Fähigkeit
Hast du nun deinen Verdächtigenkreis eingegrenzt, nachdem du die irrelevanten Motive aussortiert hast, kommen wir zum nächsten Schritt. Wer hatte die Fähigkeiten, die Tat zu begehen. Hierfür ein paar Beispiele: Reicht die körperliche Stärke des Angreifers/der Angreiferin aus, um jemanden zu erschlagen? Hat jemand das nötige Wissen, um Gift herzustellen? Ist der tollpatschige Opa wirklich fähig, ungesehen einen Einbruch zu vollziehen? Hat das 12-jährige Mädchen genügend Know-How um die Aktien ihres Vaters zu verkaufen? Wenn du diese Fragen mit nein beantworten kannst, solltest du die verdächtige Person ganz hinten auf deiner Liste haben.
3. Die Gelegenheit
Kommen wir nun zum Herzstück jeder Ermittlung: der Gelegenheit. Selbst wenn eine verdächtige Person ein starkes Motiv und die Fähigkeiten für die Tat besitzt – wenn sie keine Gelegenheit hatte, wird sie nicht schuldig sein. Schaue dir also genau an, wer zu welchem Zeitpunkt wo gesehen wurde. Was behaupten die Rollen über sich selbst? Was haben andere Personen beobachtet? Gibt es andere handfeste Beweise? Überlege dir ganz genau, wer sich in der Nähe des Tatorts befunden hat und auch zu welchem Zeitpunkt. Möglicherweise war dein Hauptverdächtiger um 23:00 Uhr beim Tatort, eine andere Person wurde jedoch gesehen, wie sie um 23:30 Uhr den Tatort betrat. Kann dein Hauptverdächtiger dann noch der Täter sein? Vielleicht kannst du Personen ausschließen, die ein Alibi aufweisen können. Möglicherweise waren sie zum Tatzeitpunkt nicht mehr in der Nähe oder anderweitig beschäftigt…
Wenn du diese drei Ermittlungspunkte berücksichtigst, solltest du den Kreis der Verdächtigen stark eingrenzen. Solltest du nicht zu einem endgültigen Ergebnis kommen, bedenke, dass es auch möglich ist, dass zwei oder mehr Personen für die Tat verantwortlich sein können. Im Zweifel verlasse dich immer auf deine Intuition und deinen Sinn fürs Detektivische. Und das Wichtigste zum Schluss: Lass den Spaß nicht zu kurz kommen. Eine erfolgreiche Ermittlung ist großartig, doch ein geselliger und lustiger Abend mit Freunden, Kollegen oder Familie ist wichtiger. Lasst euch von der Atmosphäre mitreißen, genießt die leckeren Speisen, zeigt eure Verkleidungs- und Schauspieltalente und erfreut euch an der Geselligkeit eines gelungenen Krimidinners für zuhause. Beim nächsten Mal ja vielleicht von Crime in Time.